Vorgehensweise

 

Für unser Erstberatungsgespräch sollten Sie 1 – 2 Stunden Zeit mitbringen. Im Anschluss an unser Erstberatungsgespräch fordere ich umgehend die Ärzte bzw. die Klinik, die den Behandlungsfehler verursacht haben zur Herausgabe Ihrer vollständigen Patientenunterlagen, insbesondere aller ärztlichen Dokumentationen Ihrer Behandlung auf; ebenfalls diejenigen Ärzte, die Sie vorbehandelt und nachbehandelt haben.

Sobald mir die Unterlagen vollständig vorliegen, prüfe ich diese gemeinsam mit einem Facharzt aus dem Fachgebiet, in welchem Ihr Behandlungsfehler liegt. Sodann besprechen wir gemeinsam in einem weiteren Beratungsgespräch, welche Vorgehensweise am meisten erfolgsversprechend ist; insbesondere, ob sich ein Gutachten Ihrer Krankenkasse – sofern Sie gesetzlich versichert sind, ein Gutachten des Medizinischen Dienstes (MDK) Ihrer Krankenkasse , ein Privatgutachten und/ oder die Anrufung der Schlichtungsstelle bei den Ärztekammern anbietet.

 

Alternativ stellt sich die Möglichkeit, bereits zum gegenwärtigen Zeitpunkt an die Haftpflichtversicherung(en) der den Behandlungsfehler verursachenden Ärzte heranzutreten und über die Ihnen zustehenden Ansprüche auf Schadensersatz und Schmerzensgeld zu verhandeln. Vereinzelt kann auch ein gut vorbereitetes Gespräch mit den für den Behandlungsfehler verantwortlichen Ärzten erfolgreich sein.

Weitere Alternativen bestehen in der Anstrengung eines selbstständigen Beweisverfahrens, mithin der gerichtlichen Beweissicherung und – als letztem Mittel – der Klage vor der Arzthaftungskammer bei dem für Sie örtlich zuständigen Landgericht. Für welche Vorgehensweise auch immer wir uns in Ihrem konkreten Fall entscheiden, haben Sie in jedem Stadium unseres Verfahrens vollständigen und tagesgleichen Einblick in die gewechselten Schriftsätze und juristischen Schritte.