Kosten und Gebühren

 

Kosten

 

Bevor Sie sich für mich als Ihre Anwältin entscheiden, besprechen wir gemeinsam die Anwaltskosten und das Gesamtkostenrisiko der Durchsetzung Ihrer juristischen Ziele. Auf diese Weise haben Sie zu jedem Zeitpunkt volle Kostentransparenz.

Hinsichtlich der Berechnung der Anwaltsgebühren existieren mehrere Möglichkeiten:

 

  • die Berechnung der Anwaltsgebühren nach dem RVG (Rechtsanwaltsvergütungsgesetz) sowie
  • die Berechnung der Anwaltsgebühren auf der Grundlage einer Honorarvereinbarung (Stundenhonorar oder Pauschalhonorar).
  • Ferner bestehen die Möglichkeiten der Prozesskostenhilfe (Prozesskostenhilfe) und der Prozessfinanzierung.

Rechtsschutzversicherung

 

Sofern Sie rechtsschutzversichert sind, ist Medizinrecht, insbesondere Arzthaftungsrecht, zumeist im Versicherungsumfang enthalten. Dies bedeutet, dass Sie nur die mit Ihrer Rechtschutzversicherung in Ihrem Rechtschutzversicherungsvertrag vereinbarte Selbstbeteiligung (in der Regel 100,00 –150,00 €) selbst zu übernehmen brauchen; ferner unter Umständen die an die Behandlerseite zu zahlenden Kosten in Höhe von ca. € 100,00 für das Anfordern Ihrer Krankenunterlagen in Fotokopie.

 

Je nach Ihrem persönlichen Tarif in Ihrem Rechtschutzversicherungsvertrag ist es sogar möglich, dass Ihnen überhaupt keine Kosten für meine anwaltliche Arbeit entstehen. Auch rechne ich die Anwaltsgebühren direkt mit Ihrer Versicherung ab. Voraussetzung ist indes, dass Sie auch bereits zum Zeitpunkt des Behandlungsfehlers rechtschutzversichert waren.

 

Gerne kläre ich für Sie im Vorfeld, ob und zu welchen Bedingungen Ihre Rechtschutzversicherung die Kosten Ihrer anwaltlichen Vertretung bei der Durchsetzung der Ihnen nach einem Behandlungsfehler zustehenden übernimmt.

Erstes Beratungsgespräch

 

Die Anwaltsgebühren für das zumeist mindestens einstündige Erstberatungsgespräch belaufen sich auf maximal € 190,00 zzgl. der gesetzlichen Umsatzsteuer; mithin auf € 226,00. Bei nur kurzer Dauer des Beratungsgesprächs kann dies auch weniger sein. Kommen wir nach dem Erstberatungsgespräch zu dem Ergebnis, die Ihnen zustehenden Ansprüche auf Schmerzensgeld und Schadensersatz gemeinsam durchzusetzen, werden die Kosten der Erstberatung auf die durch meine anwaltliche Vertretung entstehenden Gebühren angerechnet. Sollten Ihnen rund um das Thema Kosten und Mandat weitere Fragen entstanden sein, sprechen Sie mich hierauf bitte gerne jederzeit an.

Anwaltsgebühren nach Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG)

 

Zumeist richten sich die Kosten für die Durchsetzung von Schmerzensgeld und Schadensersatz wegen Behandlungsfehlern nach den Gebühren des Rechtsanwaltsvergütungsgesetzes (RVG). Die Gebühren nach dem RVG stellen die sog. gesetzlichen Gebühren dar. Das RVG bildet immer dann die Berechnungsgrundlage für die Anwaltsgebühren, wenn Mandant und Anwalt keine Honorarvereinbarung treffen.
Bei der Berechnung der Anwaltsgebühren nach dem RVG richtet sich die Höhe der Anwaltskosten nach dem sogenannten Gegenstandswert (Streitwert) sowie – vergleichbar der Abrechnung von Ärzten bei Privatleistungen und Wahlleistungen – nach Schwierigkeitsgrad der jeweiligen rechtlichen Angelegenheit. Der Gegenstandswert (Streitwert) errechnet sich aus dem veranschlagten Schmerzensgeld und aus dem finanziellen Schaden zusammen, den Sie aufgrund der Fehlbehandlung erlitten haben sowie dem etwaigen für die Zukunft drohenden Schaden; mithin dem Geldbetrag, den ich für Sie gegenüber dem Arzt bzw. der Klinik und/ oder deren Haftpflichtversicherung geltend mache.
Daneben wird die Höhe der Kosten durch den Gebührenrahmen bestimmt. Das RVG sieht einen Rahmen von 0,5 bis 2,5 vor. Aufgrund des im Medizinrecht regelmäßig überdurchschnittlichen Bearbeitungsaufwands sowie der gleichzeitigen Betreuung des Mandats durch jeweils hinzuzuziehende ärztliche Berater bewegen sich die von mir erhobenen Gebühren im Bereich von 1,3 bis 2,0. Sind wir bei der Durchsetzung Ihrer Ansprüche gegen den jeweiligen Arzt oder Klinik erfolgreich, hat der Behandler natürlich grundsätzlich auch Ihre Anwaltsgebühren zu tragen.

 

Indes verbleibt durch die anwaltliche Beauftragung für den nicht Rechtsschutz versicherten Mandanten zwangsläufig ein entsprechendes Kostenrisiko, da sich der Erfolg eines jeglichen Rechtsstreits naturgemäß leider nicht garantieren lässt.

Erreichbarkeit und Schweigepflicht

 

An den Wochentagen zwischen 9 – 19 h sowie an den Wochenenden und Feiertagen zwischen 14 h und 20 h erreichen Sie meine Anwaltskanzlei über mein Sekretariat. Die SekretärInnen unterliegen der Schweigepflicht. Bitte vertrauen Sie ihnen erforderliche Erstinformationen an. Gerne können Sie auch meinen online-Fragebogen nutzen Als Mandant erhalten Sie bei Mandatsannahme zudem eine weitere Mobilnummer, unter der Sie mich in dringenden Fällen auch außerhalb meiner Bürozeiten erreichen.