Durchsetzung Ihrer Ansprüche: gerichtliches Verfahren

 

Durchsetzung Ihrer Ansprüche: gerichtliches VerfahrenTeilweise erweist sich die außergerichtliche Regulierung Ihrer Ansprüche auf Schmerzensgeld und Schadensersatz gegenüber Ihrem behandelnden Arzt bzw. Klinik und den entsprechenden Haftpflichtversicherungen als nicht hinreichend erfolgsversprechend.
In diesem Fall bleibt der Weg der gerichtlichen Geltendmachung Ihrer Schadensersatzansprüche und Schmerzensgeldansprüche aufgrund des Behandlungsfehlers.
Bei der gerichtlichen Durchsetzung Ihrer Ansprüche auf Schadensersatz und Schmerzensgeld wegen eines von Ihnen aufgrund eines Behandlungsfehlers erlittenen Gesundheitsschadens haben wir die Möglichkeit der Zivilklage vor dem zuständigen Amts- oder Landgericht.
Daneben stellen sich natürlich auch die Möglichkeiten, gegen Ihren behandelnden Arzt bzw. die Klinik strafprozessrechtlich vorzugehen. Dies im Wege einer Strafanzeige bei der zuständigen Staatsanwaltschaft. Dies indes dürfte für die Frage der begehrten Schadensregulierung eher kontraproduktiv sein, da das Strafverfahren die Schadensregulierung seitens der Haftpflichtversicherungen regelmäßig blockiert.
Grundsätzlich dürfte sich daher bei der gerichtlichen Geltendmachung Ihrer Ansprüche auf Schadensersatz und Schmerzensgeld indes der zivilprozessrechtliche Weg anbieten und effektiver sein.
Aufgrund des regelmäßig den Betrag von derzeit € 5.001,00 übersteigenden Gegenstandswertes („Streitwertes“) ist die Klage zumeist beim Landgericht einzureichen. Dabei ist das Landgericht desjenigen Gerichtsbezirks örtlich zuständig, in welchem Ihr behandelnder Arzt bzw. die Klinik seinen/ ihren Sitz hat. Der Gegenstandswert errechnet sich aus der Höhe der von Ihnen geltend gemachten Forderung auf Schadensersatz und Schmerzensgeld.